Hochzeit Gedichte
Hochzeitsgedichte - Hochzeit Gedichte - Hochzeits Gedicht
Hier erhalten Sie schöne, kurze und lange Hochzeit Gedichte
Freundschaft ist die Hochzeit der Seele.
(Zitat von Voltaire)
Schönes Hochzeitsgedicht
Zur Hochzeit
Es kehrt der Lenz in jedem Jahr
Mit Blüten und Kränzen wieder,
Doch lichter und schöner stieg er nie
Für euch zur Erde nieder.
Und rings die Welt so sommerfroh
Im üppigen Sonnenglanze,
Als ahnte sie, ein Myrtenzweig
Schlang heut' sich zum Hochzeitskranze.
So möge eure Zukunft auch
Gleichen dem Sommertage
Mit Rosenduft und Amselschlag
Im glühenden, blühenden Hage.
Den stillen Frieden in der Brust,
Ob Wogen und Stürme treiben;
Und euer Glück soll mein Gebet
Für alle Zeiten bleiben.
(Hedwig Dransfeld 1871-1925, deutsche Dichterin, Politikerin;
Quelle: Buch der Wünsche, Hrg. Hedwig Dransfeld, Verlag von
Reinhard Wilhelm Thiemann, S. 126)
Hochzeit Gedicht
Die Lieb
Woher sind wir geboren?
Aus Lieb.
Wie wären wir verloren?
Ohn' Lieb.
Was hilft uns überwinden?
Die Lieb.
Kann man auch Liebe finden?
Durch Lieb.
Was lässt nicht lange weinen?
Die Lieb.
Was soll uns stets vereinen?
Die Lieb.
(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter)
Kurzes Hochzeitsgedicht
Die Liebe
Die Liebe -
welch lieblicher Dunst;
doch in der Ehe -
da steckt die Kunst.
(Theodor Storm 1817-1888, deutscher Schriftsteller)
Hochzeit Gedicht
Ehestand
Ein Ehestand ist alsdann beglückt,
wenn eins sich in das andre schickt,
wenn eins das andre liebt und scheut,
er nicht befiehlt, sie nicht gebeugt,
und beide so bedeutsam sein,
als wolltens erst einander frein.
(Christian Fürchtegott Gellert 1715-1769, deutscher Dichter)
Kurzes Hochzeitsgedicht
Es gibt nichts Schöneres
Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden,
geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr:
trotz seiner selbst.
(Victor Hugo 1802-1885, französischer Schriftsteller)
Hochzeit Gedicht
Zur Hochzeit
Lichtes Myrtengrün
Schlingt sich heute euch zum Hochzeitskranze,
Und die Rosen blüh'n,
Und die Erde träumt im Sommerglanze.
Ringsum Licht und Duft,
Und die Blumenpracht auf allen Wegen,
Und so mild die Luft,
Und die Fluren voll von Gottessegen.
Wie ein Frühlingstag
Möge freundlich euch das Leben lächeln,
Wenn durch Busch und Hag
Sommerlich die lauen Lüfte fächeln.
Und der Sonnenschein
Stillen Glückes sei euch hier beschieden,
Der ins Herz hinein
Senkt auf Erden schon den Himmelsfrieden.
Heute am Altar
Ward der heil'ge Schwur von euch geschworen,
Dass auf immerdar
Ihr das Band der Treue auserkoren.
Und des Priesters Wort
Hat gesegnet, was sich heut' verbunden,
Dass es immerfort
Sei vereint durch gut' und böse Stunden.
Liegt der Schoss der Zeit
Tiefverschleiert auch vor eurem Blicke,
Webt aus Luft und Leid
Auch der Herr die menschlichen Geschicke:
Wer auf ihn vertraut,
Ist gestärkt im wildesten Getriebe,
Und das Glück erbaut
Und erhält den Stern der treuen Liebe.
(Hedwig Dransfeld 1871-1925, deutsche Dichterin, Politikerin;
Quelle: Buch der Wünsche, Hrg. Hedwig Dransfeld, Verlag von
Reinhard Wilhelm Thiemann, S. 127-128)
Hochzeitsgedicht
Wunder
Es hielten in heimlicher Liebesnacht
Sich Himmel und Erde umfangen,
Da stand sie am Morgen in Maienpracht
Mit bräutlich glühenden Wangen;
Da bogen die Wipfel sich tief im Hain,
Bauschen wie Hochzeitsglocken,
Da ging durch des Waldes Dämmerschein
Ein brünstiges Sehnen und Locken.
Die wilde Kirsche am Waldesrand
Mit grauer, zerbrochener Rinde -
Nun liess ihr seidenes Brautgewand
Schleppen und Schleifen im Winde.
In schimmernde Wolken hüllte sie sich;
Ahnend den nächtlichen Segen, -
Und wenn nur ein Vogel vorüberstrich,
Ergoss sich der Blütenregen.
Es hielt mich ein wilder, beglückender Traum
In nächtlicher Stunde umschlungen, -
Gleich waren an meinem Lebensbaum
Tausend Knospen gesprungen.
Nun bin ich die Kirsche am Waldesrand
Mit grauer, zerbrochener Rinde, -
Nun lass ich mein seidenes Brautgewand
Schleppen und Schleifen im Winde.
Nun fürchte ich mich auf der einsamen Flur
Nicht mehr vor Winden und Wettern -
So schwingt die zischende Geissel nur,
Mein blühendes Haupt zu zerschmettern.
Umsonst und umbraust mich mit tückischer Macht,
Ich will des Tobens mich freuen
Und meine Lieder weissgoldene Pracht
Ins starrende Dunkel streuen.
(Hedwig Dransfeld 1871-1925, deutsche Dichterin, Politikerin;
Qulle: Erwachen, Gedichte von Hedwig Dransfeld, Verlag und
Druck von J.P. Bachem)
Link-Tipps
Hochzeit Gedichte
Eine Auswahl schöner Hochzeit- und Liebesgedichte.
Heirat Zitate
Schöne und lustige Zitate über das Heiraten.
Hochzeit und Ehe
Feste im Lebenslauf.
Einladungskarten-Shop
Im Einladungskarten-Shop finden Sie Babykarten und
Einladungskarten für verschiedene Anlässe wie
Hochzeit, Taufe, Geburtstag und Firmenfeiern.
Hochzeitsfeier
Geschichte, Bedeutung, Begriffe.
Kindergedichte
Schöne Kindergedichte, Sprüche, Verse und Reime.
Bücher-Tipps
Hochzeitsgedichte

Die schönsten Sprüche und Zitate für Hochzeiten und
Hochzeitstage. Die schönsten Verschenk-Sprüche,
Verse und Zitate zu Liebe, Hochzeit und Hochzeitstagen

Dich lieben, achten und ehren...:
Wundervolle Eheversprechen zur Hochzeit

Weitere Gedichte
Gedichte
Goethe
Schiller
Ringelnatz
Nietzsche
Wilhelm Busch
Rilke
kurze Gedichte
Liebesgedichte
Hochzeitsgedichte
Lustige
Weihnachtsgedichte
Englische Gedichte
Freundschaftsgedichte
Reime
Kindergedichte
Verse
Frühlingsgedichte
Geburtstag
Trauergedichte
Englische
Sprüche
Zitate
Sehnsucht
Prosa
Poesie
Herbstgedichte
Wintergedichte
Abschied
Winter
Sprüche zum Nachdenken
nach oben
|
|