Silvestergedichte
Silvestergedichte - Silvester Gedicht - kurze Silvestergedichte
Hier erhalten Sie schöne, kurze und nachdenkliche Silvestergedichte
Betrachte jeden Tag, als könnte es der letzte sein. (Seneca)
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. (Sokrates)
Schönes Silvestergedicht
Ein neues Jahr tritt froh herein
Ein neues Jahr tritt froh herein,
mit aller Welt in Frieden;
vergiss wieviel der Plag und Pein
das alte Jahr beschieden!
Du lebst: sei dankbar, froh und klug,
und wenn drei bösen Tagen
ein guter folgt, sei stark genug,
sie alle vier zu tragen.
(Friedrich Wilhelm Weber 1813-1894, deutscher Dichter, Arzt, Politiker)
Einige Silvestergedichte von Monika Minder
Bald bricht ein neues Jahr heran
Bald bricht ein neues Jahr heran
Wie Himmel ist in dir und Höllenqual.
Die Kirchturmglocke schlägt sich wund,
Nun ist das alte Jahr für immer um.
(© Monika Minder)
Silvestergedicht kurz
Lieblich glänzen Abensterne
Lieblich glänzen Abendsterne, -
Der letzte Tag im Jahr neigt sich zur Ruh,
Lächelnd und aus weiter Ferne
schickt er einen Gruss zur guten Nacht dir zu.
(© Monika Minder)
Silvestergedicht
Schön ist es
Schön ist es miteinander zu schweigen,
Der einen Nacht entgegen zu schwelgen, -
Unter seidenem Himmel zu wachen
Mit Freunden zu lachen
In Gedankenflügen
Sich genügen
Für ein paar Atemzüge.
(© Monika Minder)
Silvestergedicht
Das Jahr war gross
Das Jahr war gross, die Silvesternacht kurz,
Man bangt doch heut' um jeden Furz.
Am liebsten nur noch Augen zu und durch,
Im Nacken sitzt die grosse Furcht.
Könnte man das Jahr doch selber machen,
Man würde sicher viel mehr lachen.
Der Verantwortung nicht immer entweichen
Und öfter mal die Seele streicheln.
(© Monika Minder)
Kurzes Silvestergedicht
Wie lieblich
Wie lieblich der kristallene Silvesterabend brennt.
Hinter frostigen Scheiben ein Instrument erklingt.
Sehnsüchtige wiegen sich im Rausche.
Andere schweben fremd und lauschen.
(© Monika Minder)
Offizielle Homepage von Monika Minder
Bitte Zitierrechte beachten!
Silvestergedicht
Und wieder hier draussen ein neues Jahr
Und wieder hier draussen ein neues Jahr,
Was werden die Tage bringen?
Wirds werden, wie es immer war,
halb scheitern, halb gelingen?
Wirds fördern das, worauf ich gebaut,
oder vollends es verderben?
Gleichviel, was es im Kessel braut,
Nur wünsch' ich nicht zu sterben.
Ich möchte noch wieder im Vaterland
die Gläser klingen lassen
und wieder noch des Freundes Hand
im Einverständnis fassen.
Ich möchte noch wirken und schaffen und tun
und atmen eine Weile,
denn um im Grabe auszuruhn,
hat's nimmer Not und Eile.
Ich möchte leben, bis all dies Glühn
rücklässt einen leuchtenden Funken
und nicht vergeht wie die Flamm im Kamin,
die eben zu Asche gesunken.
(Theodor Fontane 1819-1898, deutscher Schriftsteller)
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