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Weihnacht

Besinnliches Weihnachtsgedicht von Hans Brüggemann und weitere christliche
Gedichte für die festliche Zeit, sowie Bücher- und Geschenk-Tipps.


Weihnacht

Wenn in des Jahres Lauf, dem allzeit gleichen,
auf leisen Schwingen sich die Christnacht naht,
wenn Erd' und Himmel sich die Hände reichen,
dann schau'n wir dich, du größte Liebestat.

Du Heiland Jesus, kamst aus lichten Höhen,
wie unser Bruder tratst du bei uns ein,
wir haben deine Herrlichkeit gesehen,
und deinen Wandel, fleckenlos und rein.

Verlorne Kinder knien an deiner Krippe,
von jener ersten Weihnacht an bis heut,
es klingt von armer Sünder Herz und Lippe
ein jubelnd "Halleluja!" weit und breit.

Tritt ein, du Spender aller Seligkeiten
in unser Herz und Haus, in Volk und Land,
hilf, dass wir glaubend dir den Weg bereiten,
und mit dir wandern liebend Hand in Hand.

Gib, dass wir hoffend in die Ferne blicken,
auf dich allein, dem wir zu eigen ganz:
kein irdisch Ding soll uns das Ziel verrücken,
bis wir dich schaun in deines Reiches Glanz.

(Hans Brüggemann 1480-1540, deutscher Bildhauer)

Quelle: Christliche Gedichte




Weitere christliche Weihnachtsgedichte
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Weihnacht


O Nacht des Mitleids und der Güte,
die auf Judäa niedersank,
als einst der Menschheit sieche Blüte
den frischen Tau des Himmels trank!

O Weihnacht! Weihnacht! höchste Feier!
Wir fassen ihre Wonne nicht,
sie hüllt in ihre heil’gen Schleier
das seligste Geheimnis dicht.

Denn zöge jene Nacht die Decken
vom Abgrund uns der Liebe auf,
wir stürben vor entzücktem Schrecken,
eh’ wir vollbracht den Erdenlauf. -

Der Menschheit schmachtendes Begehren
nach Gott; die Sehnsucht, tief und bang,
die sich ergoß in heißen Zähren,
die als Gebet zum Himmel rang;

Die Sehnsucht, die zum Himmel lauschte
nach dem Erlöser je und je;
die aus Prophetenherzen rauschte
in das verlass’ne Erdenweh;

Die Sehnsucht, die so lange Tage
nach Gott hier auf der Erden ging
als Träne, Lied, Gebet und Klage:
Sie ward Maria - und empfing.

Das Paradies war uns verloren,
uns blieb die Sünde und das Grab;
da hat die Jungfrau Ihn geboren,
der das Verlor’ne wiedergab;

Der nur geliebt und nie gesündet,
Versöhnung unsrer Schuld erwarb,
erlosch’ne Sonnen angezündet,
als er für uns am Kreuze starb.

Der Hohepriester ist gekommen,
der lächelnd weiht sein eignes Blut,
es ist uns der Prophet gekommen,
der König mit dem Dornenhut.

(Nikolaus Lenau 1802 - 1850, österreichischer Schriftsteller)




Die Weihnachtsfeier

Was hat den Balsam deiner Wunde
Und deinen Schmerzen Ruh’ gebracht?
Es ist die süße Friedenskunde
Aus einer längst vergangnen Nacht.

O Nacht des Mitleids und der Güte,
Die auf Judäa niedersank,
Als einst der Menschheit sieche Blüte
Den frischen Tau des Himmels trank!

O Weihnacht! Weihnacht, höchste Feier,
Wir fassen ihre Wonne nicht;
Sie hüllt in ihre heil’gen Schleier
Das heiligste Geheimnis dicht.

Denn zöge jene Nacht die Decken
Vom Abgrund uns der Liebe auf,
Wir stürben vor entzücktem Schrecken,
Eh’ wir vollbracht den Erdenlauf.

Der Menschheit schmachtendes Begehren
Nach Gott, die Sehnsucht, tief und bang,
Die sich ergoss in heißen Zähren,
die als Gebet zum Himmel rang;

Die Sehnsucht, die so lange Tage
Nach Gotte hier auf Erden ging
Als Träne, Lied, Gebet und Klage:
Sie ward Maria - und empfing.

Die Sehnsucht, die zum Himmel lauschte
Nach dem Erlöser je und je,
Die aus Prophetenherzen rauschte
In das verlassne Erdenweh.

Das Paradies war uns verloren,
Uns blieb die Sünde, und das Grab:
Da hat die Jungfrau ihn geboren,
Der das Verlorne wiedergab.

Der nur geliebt und nie gesündigt,
Versöhnung unsrer Schuld erwarb,
Erloschne Sonnen angezündet,
Als er für uns am Kreuze starb.

Der Hohepriester ist gekommen,
Der lächelnd weiht sein eignes Blut;
Es ist uns der Prophet gekommen,
Der König mit dem Dornenhut!

(Nikolaus Lenau 1802 - 1850, österreichischer Schriftsteller)


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