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Gedichte Freundschaft

Schöne und kurze Freundschaftsgedichte - Poesie - Reime

Ob zum Schenken oder Nachdenken, zur Inspiration oder einfach so, hier erhalten Sie schöne Gedichte und kleine Sentenzen, Sprüche zu den Themen Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Zuversicht u.a.m. Kurze und lange Freundschaftsgedichte, moderne und klassische von Autoren aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen.

Freundschaft

Freundschaft besteht aus zarten Trieben.
Man kann an Geld und solche Sachen glauben,
der Ehrlichkeit sich gern berauben,
doch nicht der Freundschaft und der Liebe.
Und was wäre nicht das Träumen
in all dem schrillen Haufen.
Lieber lieg ich unter schattigen Bäumen.
Kein Glück kann man sich je erkaufen.

(© Marie A.H.)


zwei Narzissen gelb mit orangem Blütenkopf

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Bild-Text

FREUNDSCHAFT BRAUCHT ZEIT, WIE DIE NATUR MIT IHRER EWIGEN WIEDERKEHR.

(© Marie A.H.)

Freund sein

Man wünscht sich einen guten Freund
und einen, den man für die Liebe wählt.
Was auch immer im Leben zählt,
man muss auch selber sein ein Freund.

(© M.B. Hermann)

Deine Wärme

Kein Wort kann es mir sagen,
wie das Herz sich wieder füllt,
und wie es laut will schlagen,
wenn deine Wärme mich umhüllt.

Möge die Liebe sich zur Stille neigen,
und dir der Himmel winken.
Die Fragen wollen schweigen
und die Sterne danke blinken.

(© Monika Minder)

Worte in den Wind

Worte der Sehnsucht sammle ich
an steinigen Plätzen wo
Disteln wachsen und die
Wegewarte blüht

Wenn es Abend wird lege ich
sie unter den Dornenstrauch
Der Wind wird sie finden und
zu dir tragen.

(© Gerhard Rombach)


Gräser im Abendlicht

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Bild-Text

Wahrhaftigkeit und Zuversicht sind Seelenbalsam für jede Beziehung.

(© M.B. Hermann)

Seit ich dich kenne

Grüner ist die Wiese
Seit ich dich kenne.
Spürst du noch die sanfte Brise
Und die Welle?

Weisst du noch wie alles anfing
An dem grossen Gestern?
Regentropfen fielen
Und wir sprachen vom Wetter.

Wolken und Wind lieben wir immer noch
Wir reden von Freiheit
Und unserer Freundschaft
Vom älter werden auch noch.

Ich lese dir Brecht vor am Kamin
Mein Lieblingsgedicht anhin:

"Ich will mit dem gehen, den ich liebe ..."

Mehr will ich nicht.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Und es ist doch Liebe, was zusammenhält, die sonst sinnlos bliebe, diese wirre Welt.

(Richard von Schaukal, 1873-1942; aus: und es ist doch Liebe)



Seinerzeit

Ich weiss noch, wie verwandelt seinerzeit
ich nichts mehr finden konnte,
wie die Gedanken gross und breit
sich Stein auf Stein rollten,
und nach jedem Wiedersehen ich verlassen
trauerte durch altvertraute neue Gassen.
Seinerzeit, da kreiste alles sich um dieses Band,
wiegte mich auf leichten seichten Strand.
Ich weiss nicht, wie's dann mit der Zeit
sich leise sickerte in sehnsuchtsvolle Ewigkeit.

(© Hanna Schnyders)

S P R U C H
Das Spannende an einer Freundschaft sind doch die Gegensätze, die Zwiespälte. Dort, wo wir uns nicht immer einig sind, kann Raum für Wachstum gedeihen.

(© Hanna Schnyders)

Diese Freundschaft

Wir haben die Arme voll Blumen
Tasten uns heran.
Ich halt dich an der Hand
Lege dir meine Wünsche nah.
Diese Freundschaft trägt ein feines Band.
Mein Herz wird langsam leer.
Ich seh, wir lieben uns zu sehr.

(© Monika Minder)



S P R U C H
Freundschaft heisst in der eigenen Geschichte aufgehen, die sich stets zwischen Nähe und Distanz bewegt.

(© Monika Minder)

Überleben

Über das Leben schreiben
im Herbst und
das Überleben

Von Liebe schreiben
im Herbst und
das Warten auf ein Wunder

Über das Leben schreiben
im Herbst und
was danach kommt

Von Sehnsucht schreiben
und immer wieder
von dir.

(© Gerhard Rombach)

Gedichte hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Gerhard Rombach.

Beisammen

Im Kamin ein warmes Flammen
Sassen wir so schön beisammen.
Im heitren Austausch von Gedanken
Zwischen Ernst und Scherz
Im Hin und Herranken
um jedes Herz.

Ob wir uns lange Freunde nennen,
Die Geiste uns doch trennen?
Du stehst im Herbst schon fortgeschritten,
Ich beginne erst ihn zu erblicken.

(© Monika Minder)



S P R U C H
Die Liebe ist wie der mystische Nil, der aus dunkeln Gründen zum Meere fliesst.

(Hermione von Preuschen, 1854-1918; aus: Nil)

Sterne hingen

Und wo so Nächte voller Sterne hingen,
liebten sie sich durch die Zeit.
Wer weiss, was alles ihnen gelinge,
in diesem hoffnungsvollen Feld,
wären sie nicht hängen geblieben
an den Sternen und der Zeit.

(© M.B. Hermann)

In deiner Freundschaft bin ich gefangen

Ich muss dich immer ansehen,
Obwohl ich deine Augen nicht verstehe.
In deinem Lächeln ruhe ich mich aus;
In deinen Worten fühl ich mich zu Haus.
In deiner Freundschaft bin ich gefangen.
Sie ist mein ewiges Verlangen.

(© Monika Minder)



Freundschaft ist nicht immer da

Freundschaft ist nicht immer da
und nah und lenkt und schenkt.
Man muss sich nicht nur vorstellen,
allein sein zu können, man muss
allein sein aushalten, dann wird
es wie ein Fest, und was immer da
und nah und lenkt und schenkt,
erweitert sich uneingeschränkt.

(© M.B. Hermann)

klassische bekannte und unbekanntere gemeinfreie

Freundschafts-Gedichte

Glück der Liebe

Einem Schmetterlinge gleicht die Liebe;
Wie er flatternd über Blumen schwebt,
So entflieht sie oft auf leichten Schwingen,
Und nur selten kehrt sie uns zurück.

Um gewaltsam ihre Flucht zu hemmen,
Strebt das kranke Herz mit leisem Weh;
Möcht' ihr gern die raschen Flügel binden,
Gern sie bannen in der Treue Kreis.

Aber wie des Schmetterlinges Farben
Selbst in zarten Händen untergehn,
So vernichten Fesseln auch die Reize,
Die der Liebe freie Regung schmücken.

Darum öffne ihrem kurzen Glücke
Willig und geniessend Geist und Herz;
Aber will es wankelmüthig weichen
Trauere dann - doch halt es nicht zurück!

(Charlotte von Ahlefeld, 1777-1849, deutsche Schriftstellerin)



Freundschaft

Als du mir gabst die Bruderhand,
Da war es grüner Mai;
Der Wind pfeift auf dem Stoppelland,
Die Freundschaft ist vorbei.

Bei Finkenschlag und gelbem Wein
Trankst du mir Schmollis zu;
»Wir wollen treue Brüder sein,
Die Hand auf Du und Du.«

Jetzt heult der Wind sein Herbstgedicht,
Dürr Laub tanzt auf dem Sand;
Du siehst mir ruhig ins Gesicht
Und hebst zum Schuss die Hand.

(Hermann Löns, 1866-1914, deutscher Schriftsteller und Journalist)

aus: Gedichte, mein blaues Buch.

Der Freund

Du bist sehr fern,
der Raum, der unsere Blicke trennt
ist nicht in einem Tag
zu überbrücken.
Nur meine Sehnsucht ist so stark,
daß sie mich kühn
in deine Nähe trägt.
Ich sehe dich
in deines Turmes Einsamkeit,
im kreuzgewölbten Abendzimmer.
Wie eine kleine Gottheit
dunkler Kulte, thronst du
in einem mächtigen Sessel.
Vor dir ein weißes Buch,
in das du Zahl und Zeichen gräbst.
- Die Nacht entsteigt dem Meer
mit Graun und Größe.
Ein spitzer Sichelmond
schwebt auf.
Die Wellen schlagen dumpf
und machtvoll in den unterhöhlten Fels,
darauf dein Turm
wie ein Idol der Dauer steht.
Die Wellen rauschen, schlagen, schlagen
ewig wiederkehrend in den Fels.
Dir ist es wie das Tönen
eines riesigen Herzens.
Und manchmal graut dir,
wenn es gar zu wild
und fiebernd dröhnt.
- Dann wieder fühlst du 's
wie das Pochen deines eignen Herzens.
Das Meer rauscht dumpf
und machtvoll in dem Blut,
und übersteigert
deines Knabenkörpers zarte Kraft.
Du möchtest Tempel bauen,
die wie Pyramiden dauern
und einen neuen Mythos künden.

(Francisca Stoecklin, 1894-1931, schweizer Schriftstellerin, Künstlerin)

An die Freundin

Mich traf, ich weiss nicht wie, ein süss Verlangen,
Sogleich mit dir zu sterben.
Es dünkte mich, wir gingen
Im Grün, die Stirn vom Morgenstrahl getroffen,
Weit, weit von Menschenspuren.
Im Steigen hören wir die Lerche singen,
Das Auge lächelt auf die stillen Fluren,
Des Berges Höh' schon nah, wo froh wir wagen,
Die Freiheit zu erwerben.
Nun wirst den Freund du, Freudenreiche fragen:
"Warum willst du verderben?" –
Ich sah mich selbst, mein Wesen klar und offen;
Erreicht das Ziel, das alle Wünsche hoffen,
Wenn sie sich nicht beschränken.
Wie wenig alles, muss ich seitdem denken.

(Friedrich Schlegel, 1772-1829, deutscher Philosoph, Schriftsteller)

aus: Gedichte, erste Frühlingsgedichte.



Freundschaft

Es darf eine Freundschaft formell sein,
Muss aber genau sein.
Eine Freundschaft kann rauh sein,
Aber muss hell sein.

Denn Allzusprödes versäumt oder verdirbt
Viel. Weil manchmal der Partner ganz plötzlich stirbt.

Mehr möchte ich nicht darüber sagen.
Denn ich sitze im Speisewagen
Und fühle mich aus Freundschaft wohl

Bei "Gedämpfter Ochsenhüfte mit Wirsingkohl".

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler)

aus: Gedichte, Flugzeuggedanken,

Weihe der Freundschaft

O sel'ger Stunde stiller Weihe,
Wo Seele sich zur Seele neigt
Und vor dem Flug zur Himmelsfreie
Der Staub der Erde von uns weicht.

Wo wir gleichstrebend uns erkennen,
Nach Herz und Geist uns ganz verstehn,
Und ob wir's Freundschaft - Liebe nennen,
Den Himmel plötzlich offen sehn,

O sel'ge Stunde weile, weile!
Geöffnet ist das Sonnentor
Ein Segensspruch von ewgem Heile
Trägt uns begeisterungsvoll empor.

O nur empor! Wenn's draussen dunkelt
Um uns ist Licht und Seligkeit!
Wenn hell der Stern der Liebe funkelt,
Ist unsre Liebe gottgeweiht.

(Louise Otto, 1819-1895, deutsche Schriftstellerin)

Ich glaube, das hat gesponnen die Lieb' mit ihrer List

Ich weiß nicht, wie es gekommen,
Wie's zugegangen ist,
Daß Du so lieb mir geworden,
Daß Du mein Alles bist.

Ich habe schon oft gesungen,
Gegrübelt her und hin,
Woher doch das gekommen,
Daß ich so lieb Dir bin.

Ich glaube, das hat gesponnen
Die Lieb' mit ihrer List -
Drum will ich weiter nicht forschen;
Mir g'nügt, daß es so ist.

(Marie Clausnitzer-Hennes, 1824-1864, deutsche Dichterin)



Wenn du mir sagst

Wenn du mir sagst, du habest als Kind, Geliebte, den Menschen
Nicht gefallen, und dich habe die Mutter verschmäht,
Bist du grösser geworden und dich entwickelt, ich glaub es;
Gerne denk ich in dir mir ein besonderes Kind.
So vermisset die Blüte des Weinstocks Farben und Bildung,
Wenn die Beere, gereift, Menschen und Götter entzückt.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter)

an Christiane.

Hüt dich mein Freund

Hüt dich, mein Freund, vor grimmen Teufelsfratzen,
Doch schlimmer sind die sanften Engelsfrätzchen.
Ein solches bot mir einst ein süßes Schmätzchen,
Doch wie ich kam, da fühlt ich scharfe Tatzen.

Hüt dich, mein Freund, vor schwarzen, alten Katzen,
Doch schlimmer sind die weißen, jungen Kätzchen.
Ein solches macht ich einst zu meinem Schätzchen,
Doch rät mein Schätzchen mir das Herz zerkratzen.

O süßes Frätzchen, wundersüßes Mädchen!
Wie konnte mich dein klares Äuglein täuschen?
Wie konnt dein Pfötchen mir das Herz zerfleischen?

O meines Kätzchens wunderzartes Pfötchen!
Könnt ich dich an die glühnden Lippen pressen,
Und könnt mein Herz verbluten unterdessen!

(Heinrich Heine, 1797-1856, deutscher Dichter, Schriftsteller, Journalist)

Und auf einmal steht es neben dir

Und auf einmal merkst du äußerlich:
Wieviel Kummer zu dir kam,
Wieviel Freundschaft leise von dir wich,
Alles Lachen von dir nahm.
Fragst verwundert in die Tage.
Doch die Tage hallen leer.
Dann verkümmert Deine Klage ...
Du fragst niemanden mehr.
Lernst es endlich, dich zu fügen,
Von den Sorgen gezähmt.
Willst dich selber nicht belügen
Und erstickst, was dich grämt.
Sinnlos, arm erscheint das Leben dir,
Längst zu lang ausgedehnt. - - -
Und auf einmal - -: Steht es neben dir,
An dich angelehnt - -
Was?
Das, was du so lang ersehnt.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler)

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