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Zitat des Tages



Schenken wir Mut und Zuversicht für den Jahreswechsel. In diesem Jahr sind sensible Worte gefragt, die von Hoffnung erzählen. Hier erhalten Sie schöne Silvestergedichte zum Vortragen oder Verschenken, für Neujahrswünsche und Grüsse. Niveuvolle und kurze Silvestergedichte, besinnliche und lustige Reime und Verse, von modern bis klassisch, sowie schöne Bilder mit guten Sprüche zum Ausdrucken für Karten.

Junge Zuversicht

Und wenn in deiner jungen Zuversicht,
dich ein Funken Zweifel sticht,
was wäre denn die Hoffnung
ohne das kleinste Licht!

(© Beat Jan)


Schnee auf Blätterästen mit blauem Himmel

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Bild-Text

Lass deine Träume in die Welt fallen,
sie braucht jeden einzelnen.

(© Monika Minder)

Was auch immer kommen mag

Was auch immer kommen mag,
das fassen wir in Worte nicht.
Es kümmert nicht den neuen Tag,
doch Hoffnung liegt in jedem Licht.

(© Monika Minder)

Reich sein an Freuden

Reich sein an Freuden trotz allem,
und irgendwo ein Licht, ein kleines,
wie ein Hoffnungschweif vom Himmel,
und dann fallen und zufrieden sein.
Mit Genügsamkeit über die Schwelle;
was könnte mehr Wert sein!

(© Hanna Schnyders)

Jahreswechsel

Und wieder steht ein Jahreswechsel bevor.
Wie schnell es geht, wie lang es fror.
Soll ich mich freuen oder wütend sein?
Es bringt doch nichts, darauf zu schrein.
Irgendwann wandelt sich das Grauen,
schlussendlich ist's, wie wir es bauen.

(© Jo M. Wysser)

Das Jahr war gross

Das Jahr war gross, die Silvesternacht kurz,
man bangt doch heut' um jeden Furz.
Am liebsten nur noch Augen zu und durch,
im Nacken sitzt die grosse Furcht.

Könnte man das Jahr doch selber machen,
man würde sicher viel mehr lachen.
Der Verantwortung nicht immer entweichen
und öfter mal die Seele streicheln.

(© Monika Minder)


Schnee auf Zweigen

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HAPPY NEW YEAR

Es hinter sich bringen

Es hinter sich bringen, dieses blöde Jahr.
Was hat es uns denn gebracht?
Noch nie wollten wir so schnell über die Schwelle,
hoffnungsvoll, als würde alles zerschellen.
Doch nichts lässt sich so einfach abschütteln,
schon gar nicht ein so intensives Jahr.
Schliesslich will es uns wachrütteln,
damit der Weg nicht vergebens war.

(© H.S. Sam)



Was immer gelöscht wird

Was immer gelöscht wird,
wenn ein neues Jahr sich entzündet,
formt der Himmel auf Erden.
Doch leise blüht es sich durch die Zeit
bis zum nächsten Winter.

(© Monika Minder)

Da wir ferne voneinander sind

Da wir ferne voneinander sind,
Will ich dir die Sterne alle schenken,
Will sie durch den hohen Himmel senken,
Bis sie deine Seele finden, Kind ...

Da wir ferne voneinander sind,
Will ich dir die Nacht vom Himmel bitten,
Alle Schmerzen, die um mich gelitten,
Darfst du flüsternd ihr vertrauen, Kind ...

Da wir ferne voneinander sind,
Will ich auf zum milden Monde weinen;
Er mag dir durch meine Tränen scheinen,
Bis wir einst uns wiederfinden, Kind ...

(Reinhard Johannes Sorge, 1892-1916, deutscher Schriftsteller)


Christbaumkugel verziert im Schnee liegend

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Gesundes und glückliches neues Jahr 2021!

Bald bricht ein neues Jahr heran

Bald bricht ein neues Jahr heran.
Wie Himmel ist in dir und Höllenqual.
Die Kirchturmglocke schlägt sich wund,
nun ist das alte Jahr für immer um.

(© Monika Minder)



Die Stunde dazwischen

Es bleibt noch eine kleine Zeit
um alles umzudrehn.
In dieser klitzekleinen Welt
einen neuen Weg zu gehn.

Es ist die Stunde da,
diese kostbare kleine Zeit,
zwischen gestern und noch nicht da,
hält sie den Glanz des Neuen bereit.

(© Monika Minder)

Leise wirds

Leise wirds in diesem Jahr,
denn nichts ist, wie es war.
Mit höchstem Sinn vertrauen,
Licht kommt nach jedem Grauen.
Mit Mut und Zuversicht gehts an,
dass man es lieb haben kann.

(© Beat Jan)

Das alte Jahr kann kaum sich noch gedulden

Das alte Jahr kann kaum sich noch gedulden,
es weicht und weicht und zieht an seinen Schulden.
Zum letzten Mal geniesst in dieser Runde,
es schleicht sich hin zur letzten Stunde.

(© Monika Minder)

Wir atmen noch eine Weile

Wir atmen noch eine Weile,
denken zurück.
Das Neue hat noch keine Eile,
Vertrauen ist doch Glück.

Wo Freude ist, ist Leiden.
Das alte Jahr geht hin.
Nichts kann für immer bleiben,
hier und heut ich bin.

(© Monika Minder)

In des Jahres Zwischenstunden

In des Jahres Zwischenstunden lästernd,
nimmt die Zeit dich an der Hand,
führt dich sanft aus dem vertrauten Gestern
in ein neues, altes Land.

(© Monika Minder)



Ein Zauber liegt noch in der Luft

Ein Zauber liegt noch in der Luft,
geheimnisvoll schiebt sich die Zeit zur Gruft.
Und wenn auch nur das Liebste dir ein Danke
über diese Schwelle ruft,
so bist du doch ein Teil vom Ganzen,
das nach dem einen Grossen sucht.

(© Monika Minder)

Lieblich glänzen Abendsterne

Lieblich glänzen Abendsterne, -
der letzte Tag im Jahr neigt sich zur Ruh.
Lächelnd und aus weiter Ferne
schickt er einen Gruss zur guten Nacht dir zu.

(© Monika Minder)

Schön ist es miteinander zu schweigen

Schön ist es miteinander zu schweigen,
der einen Nacht entgegen zu schwelgen,
unter seidenem Himmel zu wachen,
mit Freunden zu lachen.
In Gedankenflügen,
sich genügen,
für ein paar Atemzüge.

(© Monika Minder)

Wie lieblich

Wie lieblich der kristallene Silvesterabend brennt.
Hinter frostigen Scheiben ein Instrument erklingt.
Sehnsüchtige wiegen sich im Rausche,
andere schweben fremd und lauschen.

(© Monika Minder)

Das Jahr läuft ab

Das Jahr läuft ab,
es rieselt in sein Grab.
Haltend geht der Blick zurück,
es war so gross, so voller Glück.

Das Jahr läuft ab,
lebendige Zeit zerrinnt,
steht still. -
Von Neuem alles beginnt.

(© Monika Minder)

> mehr Silvester- und Neujahrssprüche

Gebet

Vater im Himmel

Vater im Himmel! wende nicht länger Dein Antlitz von mir, laß es aufs neue leuchten für mich, so dass ich Deine Wege gehe und nicht mehr und mehr mich verirre weit weg von Dir, wo Deine Stimme mich nicht mehr erreichen könnte. Oh, lass Deine Stimme ertönen für mich, gehört werden von mir, wenn sie auch schreckend mich einholen muss auf meinen irren Wegen, wo ich als krank und beschmutzt im Geist abseits lebe und einsam, fern der Gemeinschaft mit Dir und der Gemeinschaft mit Menschen. Du Herr Jesus Christus, Du, der in die Welt kam, um den Verlorenen zu retten, Du, der die neunundneunzig Schafe liess, um das eine verirrte zu suchen, suche mich auf den Abwegen meiner Verirrungen, wo ich mich verberge vor Dir und vor Menschen, Du, der gute Hirte, lass mich Deine Stimme hören, lass mich sie erkennen, lass mich ihr folgen! Du Heiliger Geist, tritt Du auch vor mich mit unaussprechlichem Seufzer, bete für mich wie Abraham für das verderbte Sodom, wenn da bloss ein reiner Gedanke, ein besseres Gefühl in mir ist, dass doch die Zeit der Prüfung verlängert werden möge für den unfruchtbaren Baum, Du würdiger Heiliger Geist, Du, der Du die Ausgestorbenen wiedergebierst und den Alten verjüngst, erneuere Du auch mich und schaff in mir ein neues Herz, Du, der mit Mutterfürsorge alles umfriedet, in dem noch ein Funken von Leben ist. Oh, bewahre Du auch mich fester geknüpft an Ihn, meinen Heiland und Erlöser, dass ich geheilt nicht vergessen möge wie jene neun Aussätzigen, umzukehren, wie der eine Aussätzige zurück zu Ihm, der mir das Leben gegeben hat, in dem allein Seligkeit zu finden ist, ja heilige Du mein Tun und mein Denken, so dass erkannt werden möge, dass ich Sein Leibeigener bin jetzt und in alle Ewigkeit.

(Sören Kierkegaard, 1813-1855, dänischer Philosoph)



Bekannte & klassische Silvestergedichte (gemeinfrei)

Ein neues Jahr tritt froh herein

Ein neues Jahr tritt froh herein,
mit aller Welt in Frieden;
vergiss wieviel der Plag und Pein
das alte Jahr beschieden!
Du lebst: sei dankbar, froh und klug,
und wenn drei bösen Tagen
ein guter folgt, sei stark genug,
sie alle vier zu tragen.

(Friedrich Wilhelm Weber, 1813-1894, deutscher Dichter, Arzt, Politiker)



Silvester

Mein Fenster öffnet sich um Mitternacht,
Die Glocken dröhnen von den Türmen nieder,
Die Berge leuchten rings in Flammenpracht,
Und aus den dunklen Gassen hallen Lieder.
Will mir der Lärm, will mir der blut'ge Schein
Des nahen Völkerkriegs Erwachen deuten? -
Noch ist die Saat nicht reif. Die Glocken läuten
Dem neuen Jahr. - Wird es ein beßres sein?

Ein neues Jahr, in dem mit blassem Neid
Die Habsucht und die Niedertracht sich messen;
Ein neues Jahr, das nach Vernichtung schreit;
Ein neues Jahr, in dem die Welt vergessen,
Daß sie ein Altar dem lebend'gen Licht;
Ein neues Jahr, des dumpfe Truggewalten
Den Adlerflug des Geistes niederhalten;
Ein neues Jahr! - Ein beßres wird es nicht.

Von Goldgier triefend und von Gaunerei,
Die Weltgeschichte, einer feilen Dirne
Vergleichbar, kränzt mit Weinlaub sich die Stirne,
Und aus der Brust wälzt sich ihr Marktgeschrei:
Herbei, ihr Kinder jeglicher Nation;
An Unterhaltung ist bei mir nicht Mangel.
Im Internationalen Tingeltangel,
Geschminkt und frech, tanz' ich mir selbst zum Hohn.

Den he'ligen Ernst der menschlichen Geschicke
Wandl' ich zur Posse, daß ihr gellend lacht;
Den Freiheitsdurst'gen brech' ich das Genicke,
Damit mein Tempel nicht zusammenkracht.
Ich bin der Friede, meine holden Blicke
Besel'gen euch in ew'ger Liebesnacht;
Wärmt euch an mir und schlaft bei meinem Liede
Sanft und behaglich ein; ich bin der Friede!

Drum segne denn auch für das künft'ge Jahr
Gott euren süßen Schlaf. Das Todesröcheln
Des Bruders auf der Freiheit Blutaltar
Verhallt, wenn meine fleisch'gen Lippen lächeln.
Nur wenn der eigne Geldsack in Gefahr,
Dann tanz' ich mit den schellenlauten Knöcheln
Sofort Alarm, damit euch eure Schergen
Zu den geraubten neue Schätze bergen.

Warum schuf Gott den Erdball rund, warum
Schuf Krupp'sche Eisenwerke er in Essen,
Als daß den Heiden wir mit Christentum
Und Schnaps das Gold aus den Geweiden pressen.
Ein halb Jahrtausend ist das nun schon Mode,
Doch sehr verfeinert hat sich die Methode:
Kauf oder stirb! Wer seines Goldes bar,
Den plagt dann ferner auch kein Missionar.

Ich bin der Friede, meine Schellen läuten,
Sobald des Menschen Herz sich neu belebt,
Und meine Füße, die den Tod bedeuten,
Zerstampfen, was nach Licht und Freiheit strebt.
Ich bin der Friede, und so wahr ich tanze
Auf Gräbern in elektrisch grellem Glanze,
Es fällt zum Opfer mir das künft'ge Jahr,
Wie das geschiedne mir verfallen war!

So sang die Göttin. Aber Gott sei Dank,
Noch eh sie dirnenhaft von hinnen knixte,
Gewahrt' ich, daß die üpp'ge Diva krank
Und alt, so rot sie sich die Wangen wichste,
Daß schon der Tod ihr selbst die Brust gehöhlt;
Und tausend Bronchien rasselten im Chore:
Der rote Saft sprengt dieses Leichnams Tore,
Eh er noch einmal seine Jahre zählt.

Dann wurden unterird'sche Stimmen laut:
Der Mensch sei nicht zum Knecht vor goldnen Stufen,
Es sei zum Herrscher nicht der Mensch berufen,
Der Mensch sei nur dem Menschen angetraut.
Ein dumpfes Zittern, wie aus Katakomben,
Erschütterte den Boden. Alsogleich
Ward jeden Gastes Antlitz kreidebleich:
Bewahr' uns Gott vor Anarchie und Bomben!

Ich aber denke: Eh ein Jahr vergeht,
Vergeht die Kirchhofsruhe. Böse Zeichen
Verkünden einen Krieg, der seinesgleichen
Noch nicht gehabt, solang die Erde steht.
Noch ist die Saat nicht reif, doch wird sie reifen,
Und Habgier gegen Habgier greift zum Schwert;
Es wird der Bruder, seines Bruders wert,
Dem Bruder mörd'risch nach der Kehle greifen.

Die Glocken sind verhallt, verglommen sind
Die Feuerbrände und verstummt die Lieder;
Die alte, ew'ge, blinde Nacht liegt wieder,
Wie sie nur je auf Erden lag, so blind;
Und doch hängt das Geschick an einem Haar
Und läßt sich doch vom Klügsten nicht ergründen.
Wie werden diese Welt wir wiederfinden,
Wenn wir sie wiederfinden, übers Jahr?

(Frank Wedekind, 1864-1918, deutscher Journalist und Dramatiker)



Und wieder hier draussen ein neues Jahr

Und wieder hier draussen ein neues Jahr,
Was werden die Tage bringen?
Wirds werden, wie es immer war,
halb scheitern, halb gelingen?

Wirds fördern das, worauf ich gebaut,
oder vollends es verderben?
Gleichviel, was es im Kessel braut,
Nur wünsch' ich nicht zu sterben.

Ich möchte noch wieder im Vaterland
die Gläser klingen lassen
und wieder noch des Freundes Hand
im Einverständnis fassen.

Ich möchte noch wirken und schaffen und tun
und atmen eine Weile,
denn um im Grabe auszuruhn,
hat's nimmer Not und Eile.

Ich möchte leben, bis all dies Glühn
rücklässt einen leuchtenden Funken
und nicht vergeht wie die Flamm im Kamin,
die eben zu Asche gesunken.

(Theodor Fontane, 1819-1898, deutscher Schriftsteller)

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

(Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945, deutscher lutherischer Theologe)

Letzte Strophe des Gedichtes "Von guten Mächten still und treu getragen.

> das ganze Gedicht von guten Mächten still und treu getragen mit Gedanken

Neujahrslied

Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste
wandeln sich zu Zeiten.
Und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose.
Schon gemischt, noch e wir's bitten,
ist für Throne und für Hütten
Schmerz und Lust im Lose.
War's nicht so im alten Jahr?
Wird's im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehn und kommen wieder
und kein Mensch wird's wenden.
Gebe denn, der über uns
wägt mit rechter Waage,
jedem Sinn für seine Freuden,
jedem Mut für seine Leiden
in die neuen Tage,
jedem auf dem Lebenspfad
einen Freund zur Seite,
ein zufriedenes Gemüte
und zu stiller Herzensgüte
Hoffnung ins Geleite!

(Johann Peter Hebel, 1760-1826, deutscher Dichter)

Neujahrslied

Daß bald das neue Jahr beginnt,
Spür ich nicht im Geringsten.
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt
Genau so wie zu Pfingsten,

Genau wie jährlich tausendmal.
Doch Volk will Griff und Daten.
Ich höre Rührung, Suff, Skandal,
Ich speise Hasenbraten.

Mit Cumberland, und vis-à-vis
Sitzt von den Krankenschwestern
Die sinnlichste. Ich kenne sie
Gut, wenn auch erst seit gestern.

Champagner drängt, lügt und spricht wahr.
Prosit, barmherzige Schwester!
Auf! In mein Bett! Und Prost Neujahr!
Rasch! Prosit! Prost Silvester!

Die Zeit verrinnt. Die Spinne, spinnt
In heimlichen Geweben.
Wenn heute nacht ein Jahr beginnt,
Beginnt ein neues Leben.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

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