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Weihnachtsgedichte

Kurze besinnliche Gedichte & Reime zur Weihnachtszeit

Liebe und Kraft schenken, Trost spenden, da sein, wenn auch nur mit Worten. Gedichte sind eine Wohltat für Herz und Seele und in dieser schwierigen Corona-Zeit, ein Mittel, um ein bisschen Geborgenheit zu schenken, Hoffnung und Zuversicht. Besinnliche Poesie, kurze und lange Gedichte zum Aufsagen, Vortragen oder als Weihnachts- und Neujahrswunsch. Ob für die geschäftliche oder private Weihnachtspost, schöne Gedichte sind eine Bereicherung auf einer Karte oder in einem Geschenk. Hier erhalten Sie neue moderne und klassische bekannte Weihnachtsgedichte für Erwachsene und Kinder.

Ein bisschen Liebe

Es braucht nicht tausend Kerzen,
um einen Stern zu zünden.
Ein bisschen Liebe reicht
und schon ist Licht genug.

(© Jo M. Wysser)

Dieses Gedicht auf einem besinnlichen Kerzenbild - zum Ausdrucken oder Versenden
Kerzenbild mit Lichtern und Gedicht von Jo M. Wysser

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Dezemberabend

Dezemberabend, erste Flocken feuchten;
Aus der Ferne zarter Duft.
Hoffnungsvoll durchleuchtet
Ein Stern die flockentrübe Luft.

Glockenklänge beben
Summend durch mein Ohr.
Aus der Masse heben
reinste Klänge sich empor.

Goldne Lichter zittern
Über meine Seele hin.
Seit ich deinem Leuchten
Einst begegnet bin.

(© Monika Minder)

Licht

Das Herz gefüllt mit Sonne,
mit Himmelssternen und
eine Laterne in der Hand,
weil Zukunft Licht braucht.

(© Beat Jan)

Eine Hand voll Glück

Wie viel lassen wir zurück!
Wie wenig nehmen wir mit,
nur Weh, vielleicht ein Lied
und eine Hand voll Glück?

(© Anna-Lena Mil)

Winterstille

Es ist so still, es ist so still,
nicht einmal die Vöglein singen.
Der Wind vielleicht, wenn er will,
er wird den Schnee bringen.

Es ist so still, es ist so still,
nicht einmal die Wolken schwingen.
Die Sterne werden, wenn sie wollen,
ein bisschen Hoffnung bringen.

(© Res Lio)

Zwei Schlingel schmücken den Weihnachtsbaum

Ich mach die grossen Kugeln an den Baum,
hier an diesen schönen Ast, sagt der kleine.
Der grosse Schlingel schaut besorgt und meint:
Nicht alle an denselben Ast sonst knickt er noch.
Du weisst es ja wieder besser, habs nur gut gemeint.
Der kleine Schlingel steigt vom Stuhl und weint.
So schlimm ist es jetzt auch wieder nicht,
aber Äste mögen nun mal kein Gewicht.
Zudem sieht es viel hübscher aus, komm schau,
wenn die grossen und kleinen verteilt sind am Baum.
Der grosse nimmt den kleinen an der Hand
und gibt ihm ein glitzerndes Lamettenband.
Das kannst du jetzt über die Äste legen.
Der kleine Schlingel lacht schon wieder
und meint mit glänzenden Augen verlegen:
Schön ist Weihnachten wieder.

(© Monika Minder)

Schöne Winterstimmung mit kurzem Spruch - Bild zum Ausdrucken oder Versenden
Winterlandschaft mit Sonneneinstrahlung über Wald

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Bild-Text

Es sind die Erinnerungen, die einst die Zukunft mit Wärme und Kraft füllen werden.

(© Beat Jan)



Licht

Ein Stern so weit und doch so nah,
leuchtet am Himmel und ist da.
Kerzenlicht so nah und doch so weit,
flackert auf Tannen. Es hat geschneit.
Licht, egal wieviel und wo und wie,
Geborgenheit ist heute und hier.

(© Marie A.H.)

Es leuchten

Es leuchten, es entstehen
im Hoffen und im Sehnen
der Menschen viel tiefe Welten,
die im Sein und nicht im Haben
immer schöner und schöner gelten.

(© Monika Minder)

Gleich einen WEIHNACHTSWUNSCH als Idee dazu:
Das Jahr geht langsam zu Ende, Zeit besinnlich zu werden und Danke zu sagen. Es war ein erfahrungsreiches Jahr, und ich danke dir von ganzem Herzen für die Freundschaft. Ich wünsche dir frohe und ruhige Festtage und für das neue Jahr Glück, Gesundheit und Erfolg. Weihnächtliche Grüsse ...

Schönes Winterbild mit kurzem Spruch - zum Ausdrucken oder Versenden
Naturfoto mit dunkelroter Lampionblume, Physalis mit Schneehäubchen und Spruch

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Bild-Text

In der Stille und Geduld des Winters liegt die Kraft für das Neue.

(© Monika Minder)

Wir schiffern durch die Tage

Wir schiffern so durch die Tage,
wie das Wetter und fragen:
Was sind das für Zeiten?
Was sind Vergangenheiten?

(© M.B. Hermann)

S P R U C H
Der Stern des Glücks zeigt sich dort, wo wir uns einsetzen für das, was zählt, für gemeinschaftliches Leben.

(© Jo M. Wysser)

Die Tage füllen sich mit Zauber

Jetzt, wo der Wind Bäume und Äste
zu Schneegestecken friert, füllen sich
die Tage mit Zauber, und mit Dingen.
Wo Kerzen nicht erlöschen, führen
Träume uns aus der Dunkelheit
und Worte finden Sinn.

(© Monika Minder)


goldgelbe brennende Kerze mit Text Frohe Weihnachten in schöner Schrift

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Bild-Text

FROHE WEIHNACHTEN

Stille

Die Stille: wenn es Nacht wird.
Die Stille: wenn wir eine Kerze anzünden.
Die Stille: wenn wir zuhören.
Stille: wenn wir erwachen wollen.

(© Beat Jan)



Die Dämmerung festhalten

Die Dämmerung festhalten, gedankenvoll
mit dem wiegenden Gelb der Lichter.
Lauschen wie mit der Muschel am Ohr
den Orgelklängen, dem Gebet.
Wie zu Kinderzeiten den Mund offen,
unruhig in spannender Erwartung.

(© Monika Minder)

Weihnachtswunsch

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit
viel Kerzenlicht und Heiterkeit.
Und dass der Schein der Zeit
erwache aus der Dunkelheit.
Lichterglanz und süsser Duft
liegen leicht in dieser Luft.
Leg dein eignes Reich in diese Welt
Sie braucht es - gerade in dieser Zeit.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Nur grosse Herzen hinterlassen warme Spuren.

(© Monika Minder)

Ein kleiner Weihnachtsbaum

Ein kleiner Weihnachtsbaum in der Ecke steht,
draussen ist es kalt und schneeverweht.
Glocken läuten in die dunkle Nacht:
Kinder singt und lacht!

(© Hanna Schnyders)

Corona

Es gibt eine Zeit der Stille und
eine Zeit, seine Stimme zu erheben.
Viele Münder reden wahr. Viele unwahr.
Diese Zeit dürfen wir nicht gehen lassen,
ohne sie aus den Nüssen zu schälen.
Ein Wert, der uns erinnern lohnt.
Wie ein Stern, an den wir unser Auge
hängen, weil er nicht zu leuchten aufhört.

(© Monika Minder)

W E I H N A C H T S - G E D A N K E
Der Weg zu allem Grossen geht durch die Stille, sagt Paul Keller. Vielleicht könnte Stille auch dort sein, wo man seine Mitte gefunden hat. Die Adventszeit lädt ein, uns einen Raum der Stille zu schaffen und zu versuchen mit den ganz eigenen inneren Bedürfnissen und Sehnsüchten in Berührung zu kommen. Loslassen und zulassen und dabei spüren, welche Akzente mein Leben wieder spannender machen würden, welche Dinge ich klären muss, damit es wieder fliesst.

(© Monika Minder)

Winter liegt auf allen Wegen

Winter liegt auf allen Wegen,
still in lauter Seligkeit.
Ich möcht die Hand in deine legen
Bis es vergeht, das alte Leid.

Lichter leuchten hell vom Baum,
Noch ist kein Glück zerronnen,
Und wenn's noch lebt im Traum,
Wärmt auch die Wintersonne.

(© Beat Jan)


Naturfoto mit rotweiss getupfter Christbaumkugel im Schnee

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Bild-Text

Ein kleines Wort -
Danke - findet zu dir,
weil grosse Worte für alles,
was ich sagen möchte,
zu klein sind dafür.

(© Monika Minder)

Süsse Zeit geborgner Gefühle

Süsse Zeit geborgner Gefühle
Gedanken an die Kinderzeit
Mitten im Weltgewühle
Leise Herrlichkeit.

Noch steh ich da mit Wehmutsschmerz
Staunend in der Dämmerung Stunden
Getrübt mein Blick vom kalten Herz
Klingt vertrauter Klang an alte Wunden.

Geige tönt und Flöte
Und die Kinder singen
Weihnachtlich in der Abendröte.
Mein Herz beginnt zu springen.

(© Monika Minder)



Ein Lichtlein angemacht

Wo Kugeln gross wie Bälle
an den grünen Zweigen hängen,
wo kunterbunt ein Lichtlein angemacht
und hinterm Tisch ein Lausbub
mit den Kerzen um die Wette lacht,
da wirds wohl Weihnachten sein.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Möge dir der Himmel immer nah sein und stets eine Chancen dir den Weg weisen.

(© Monika Minder)

Der Frost haucht

Der Frost haucht zarte Sternenspitzen
Geheimnisvoll ans Fensterglas.
Kunstwerke zieren bis an seine Ritzen
Aus Eisblumen das Scheibenglas.

Plötzlich scheint ein Zauber durch diese weisse Hülle,
Herzen öffnen sich und horchen seiner Stille.
Träume von Weihnachten sind endlich aufgewacht,
Leise fällt der Schnee in eine einsame Nacht.

(© Monika Minder)

Liebe

Ein Glöcklein klingelt durch die Nacht,
Liebe uns glücklich macht.
Leise geht das Jahr zu Ende,
gross war's, gib mir deine Hände.

(© Res Lio)

S P R U C H
Besinnliche Tage laden jede Freundschaft zur Einkehr ein.

(© Milena A.L.)

Es bleibt ein kleines Glück

Es bleibt ein kleines Glück,
ein Tropfen nur im grossen Strom.
Doch weihnachtlich geschmückt
wächst in jedem Herzen
ein neues Samenkorn.

(© Monika Minder)


Naturfoto zwei rote Herzen im Schnee

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Bild-Text

LIEBE IST TEILEN.

(© Monika Minder)

Engel, Bengel...

Was fliegt nicht alles durch die Lüfte,
Engel, Bengel und so süsse Düfte.
Sternlein gross und Sternlein klein,
Ein Bäumlein gar mit Lichterschein.
Hoffnung, dass sich alles mildet
Und Liebe nie verschwindet.

(© Hanna Schnyders)



Ein Traum

Eines Nachts, ich träumte so vor mich hin,
von grünen Tannen mit hellen Lichtern drin.
Mit roten Ohren sass ich auf Mutters Schoss
und flehte: "Lass mich bloss nicht los!"

Ich wollte warten bis es Morgen ist,
doch da ein Engel mit weissem Gesicht.
O Herz, das muss ein Zeichen sein,
schau, wie der Weihnachtsbaum sich neigt!

O Welt, da bist du wieder,
komm sing mit mir die schönen Lieder! -
Da wacht ich auf aus meinem Traum
und suchte vergebens nach dem bunten
Weihnachtsbaum.

Müde schon im Morgenschein
schlief ich nach dem Traume wieder ein.
Auf den Lippen noch ein zärtlich Lächeln.
Mutter sagte: "Bald ist Weihnachten
und dein Traum wird immer echter."

(© Monika Minder)

> weitere Weihnachtswünsche

Zigeuners Weihnachten

Durch das Dunkel des Waldes überm Tannenreis,
da flackert’s wie Lichter, so brennend und heiss.
Da traben die Wölfe und bellen und schrei’n
mit eine einsame Christnacht ein -
denn heut soll der Heiland geboren sein.
Müd’ lös’ ich die Riemen am rissigen Schuh
und lausch den verlorenen Glocken zu.
Durch so viel Land ich auch schon schritt,
stets zog mir das liebliche Märchen mit,
daß Gott am Kreuze für mich auch litt.
Und plötzlich werden die Augen mir nass,
ich wein’ und bete und weiss nicht was.
"O du Gottessohn, du Marienkind,
erbarm’ dich der Seelen in Wald und Wind,
die so wie ich in der Irre sind!"

(Georg Busse-Plama, 1876-1915, deutscher Literat)


Naturfoto mit schneebedeckter Pflanze und kurzem Weihnachtsgedicht

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Bild-Text

Verzaubert liegt die Welt in weiss, noch immer fallen Flocken leis. Verzaubert scheint die Sternenzeit und immer wieder werden Herzen weit.

(© Monika Minder)

> neue Weihnachtsgedichte von Monika Minder

Es wurde viel gehofft

Es wurde viel gehofft
und viel verloren.
Träumen enden oft
und bald sind sie erfroren.

Wärme braucht es doch
Nicht Glanz und Ruhm.
Liebe ist kein Loch
Vielmehr ein Tun.

(© Monika Minder)



Das Licht, das goldne Licht

Das Licht, das goldne Licht
Vertreibt die Seelenschatten
Im Herzen wird es langsam licht
Vorbei das Irren auf den Totenmatten.

Lass deine Seele aus der Brust
Liebe ist geboren
Küss die Herzenslust!
Das goldne Licht trägt heute eine Krone.

(© Monika Minder)

Können Herzen zur Krippe werden

Schnell eilen die Tage dahin,
Die Natur vergräbt sich in die Nacht.
Was alles neu beginnt,
Hast du dir ausgedacht.
Der Schmerz, die Lust,
Das Leben in der Brust.
Ach, könnten Herzen doch zur Krippe werden
Wieviel Liebe gäbe es mehr auf unsrer Erde!

(© Monika Minder)

Süsser Friede

Tannen strecken ihre Zweige aus,
Erleuchten jeden Pfad.
Bald bist auch du zu Haus,
Verlässt den langen Tag.
Was will der Schmerz in dieser Nacht,
Was rüttelt er dich nieder?
Wo Herrlichkeit im Herzen lacht,
Lebt süsser Friede!

(© Monika Minder)


Stern mit Spruch auf rosa Hintergrund

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Bild-Text

GLÜCK IST GEBORGEN SEIN.

(© Monika Minder)

Weihnachtlich

Herz, mein Herz, was soll ich sagen
Es duftet weihnachtlich in dieses Tagen.
Zauberfäden funkeln überm Tannenwald
Von Glockenläuten leis durchhallt.
Jeder will den schönsten Baum
Für seinen eigenen Märchentraum.

(© Monika Minder)



S P R U C H
Sammle Licht aus jeder Finsternis.
Es heilt den Riss, der in der Liebe ist.

(© Monika Minder)

Dezemberzeit - Weihnachtszeit

Du schöne glitzernde Dezemberzeit
Bringst Weihnachten uns vorbei
Alle Jahre wieder
Wandeln wir in deiner Spur
Singen alte neue Lieder
Denken an die göttliche Natur.

(© Monika Minder)

Weitere moderne Weihnachtsgedichte
Christbaum
Weihnachtszauber

Kurze Weihnachtsgedichte

Weihnachtsmorgen

Über der Wiese leicht schwingend
eine Schneeflocke. Wer weiss wohin,
frei die Gedanken, tänzeln schneeverpackt
und schwinden wieder wie die Flocke.

(© Beat Jan)



Es bleibt ein kleines Glück

Es bleibt ein kleines Glück,
ein Tropfen nur im grossen Strom.
Doch weihnachtlich geschmückt,
wächst in jedem Herzen ein neues Samenkorn.

(© Monika Minder)

Keine Lampe und doch so viel Licht

Keine Lampe und doch so viel Licht
so nackt und doch so voller Pracht.
Auf Heu und Stroh ganz ärmlich,
und doch vergoldet sich die Welt alljährlich.

(© Monika Minder)

Heilige Nacht

Still ist es in der Heiligen Nacht,
alles hält den Atem an.
Wie wenn jemand über alles wacht,
geht bald ein Lichtlein an.

(© Monika Minder)

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Sternekerzen Goldlicht mit Text Der Zauber dieser Zeit

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Bild-Text

Der Zauber dieser Zeit, wie kann es sein,
dass man so lieb sie haben kann,
Was macht sie aus? Erzähle!
Es liegt darin ein weicher Klang,
viel Kindheit mit Gesang
und jede Menge Seele.

Monika Minder)



Hoffnung

Die Hoffnung malt zu allen Zeiten
Leinwände voll, so bunt wie nie.
Was mögen wir in Herzen verbreiten,
wenn nicht die Liebe zu ihr.

(© Res Lio)

Dankend

Vielleicht, dass sich das Dunkle jetzt verliert
und ein Zauber sich ins Herz verirrt,
dass Zeiten sich verändern -
Dankend, aus unseren Händen.

(© Monika Minder)

Glück wünschen

Die ganze Zeit an dich denken,
Flocken wünschen tanzend dir Glück.
Der Winter will dich beschenken,
die Geduld führt zu dir zurück.

(© Anna-Lena Mil)

Es trägt der Sehnsucht Hoffnung

Es trägt der Sehnsucht Hoffnung
dich in die stille Zeit.
Sie wächst aus dem Geheimnis
und macht die Seele weit.

(© Monika Minder)

Wenn Weihnachten bald schon ist

Wenn Weihnachten bald schon ist,
schreib ich dir ein kleines Gedicht.
Denn dann entzünden sich die ersten Kerzen,
und es glüht weihnachtlich in vielen Herzen.

(© Monika Minder)

> mehr Weihnachtssprüche

Textbeispiele für Weihnachts-Karten

1. Textbeispiel mit kurzem Weihnachtsspruch

Freude ist keine Gabe des Geistes,
sie ist eine Gabe des Herzens.

(Ludwig Börne)

Liebe/r ...

Das Jahr war wieder intensiv, aber auch voller Freude und schöner Momente. Für deine Treue und das Engagement danke ich dir von ganzem Herzen.

Ich wünsche dir und deinen Lieben eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit und für das neue Jahr Glück, Gesundheit und Freude.

Weihnachtliche Grüsse ...

(© Textbeispiel gedichte-zitate.com)



2. Textbeispiel mit kurzem Weihnachtsgedicht

Es leuchtet jedes Haus
Die Fenster bunt geschmückt.
Alles zeichnet sich so festlich aus
Viele Kinderherzen sind beglückt.

(© Monika Minder)

Liebe/r ...

Wie schön, dass es Weihnachten gibt und damit viele schöne Erinnerungen an die Kinderzeit. Auch ein Licht, das wir im Herzen tragen.

Ich möchte diese besondere Zeit nutzen, um dir ein schönes Fest im Kreise deiner Familie zu wünschen und hoffe, dir mit dieser Flasche Wein einen langen Winterabend erhellen zu können.

Herzliche Grüsse ...

(© Textbeispiel gedichte-zitate.com)

> mehr Textbeispiele für geschäftliche und private Weihnachtsgrüsse

Klassische & bekannte Weihnachts-Gedichte (gemeinfrei)

Weihnachten

Zwar ist das Jahr an Festen reich,
Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
Stets harren in süßer Lust und Pein.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Theilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heilige Christ hinein,
Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an Alle denkt,
Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
Drum laßt uns freu'n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874, deutscher Hochschullehrer für Germanistik)

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Goldene Kerze mit Plätzchen und Gedichte Weihnachten von Hoffmann von Fallersleben

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Weihnacht

Weißer Flöckchen Schwebefall,
Stille Klarheit überall,
Glockenklang und Schellenklingen,
Mäulchen, die vom Christkind singen,
Flammen, die von grünen Zweigen
Gläubig, strahlend aufwärts steigen,
Und im tiefsten Herzen drinnen
Ein Erinnern, ein Besinnen …

Neige dich, mein Herz, und bete,
Daß das Christkind zu dir trete,
Auch in deiner Schwachheit Gründen
Eine Flamme zu entzünden,
Die das Ringen Deiner Tage
Gläubig strahlend aufwärts trage.

(Anna Ritter, 1865-1921, deutsche Dichterin und Novellistin)

Weihnachtsglocken klingen

Weihnachtsglocken klingen
durch die ganze Welt
und ihr helles Singen
froh ins Herz mir fällt

Weihnachtsglocken bitten
Kommt zum Christkind her
Christkind liegt inmitten
ohne ihn ist´s leer

Weihnachtsglocken loben
Ehr sei in der Höh´
unserm Vater droben
zu dem ich jetzt fleh

Weihnachtsglocken schallen
Friede sei auf Erd´
Friede sei uns allen
heut von Gott beschert.

(Autor unbekannt, volkstümliches Lied, 1846)

Zwei Lichtlein

Es zieht von deinem Fenster
Ein Lichtlein in die Nacht,
Das hat in meinem Herzen
Ein zweites Licht entfacht.
Ich muss es immer denken
Und denk es doch nicht aus:
Fänd doch dies eigne Lichtlein
Zum Licht in deinem Haus!
Das gäbe dann ein Leuchten
Und Strahlen Nacht und Tag,
Zwei Lichtlein brennen heller,
Als eines brennen mag.

(Ernst Goll, 1887-1912, österreichischer Schriftsteller)

Quelle: Ernst Goll, Im bitteren Menschenland, Nachgelassene Gedichte, Leykam Verlag Graz, 1912.

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Kerzen Bild mit zwei Kerzen und Gedicht von Ernst Goll

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Christnacht

Es steht ein Stern verloren
Hoch über einem Haus;
Drin ist ein Kind geboren:
Ein Licht geht von ihm aus.

Von wenigen vernommen
Tönt eine Botschaft fern:
Die Weisen und die Frommen
Verkünden jenen Stern.

Da lauschen alle Ohren,
Zu denen Kunde dringt:
Wo ist der Mensch geboren,
Der mir Erlösung bringt?

Die Stätte zu betreten,
Welch Weges muss ich ziehn?
Das Wunder anzubeten,
Wo gläubig niederknien?

(Hedwig Lachmann, 1865-1918, deutsche Schriftstellerin, Dichterin, Übesetzerin)

Liebe

Was die Menschen sagen,
weiß ich alles schon,
aber was sie tragen,
flüstert kaum ein Ton.

Und es ist doch Liebe,
was zusammenhält,
die sonst sinnlos bliebe,
diese wirre Welt.

(Richard von Schaukal, 1873-1942, österreichischer Dichter)

Vision

Zur lichtumflossenen Weihnachtszeit
wie doppelt schwer ist Menschenleid!
Wie doppelt tief ist des Elends Nacht,
wenn Lichtschein aus Palästen lacht!

Und ein Waisenkind im Winterschnee:
das Auge wird feucht, das Herz tut weh . . .
- Ich ging in die sinkende Nacht hinaus;
die Glocken klangen vom Gotteshaus.

In des Himmels blitzendem Diadem
strahlte der Stern von Bethlehem.
Und als ich schritt aus des Städtleins Tor,
stiegen die Nebel der Nacht empor.

Sie spannen mich ein - daß Gott erbarm'! -
von Schemen schien es ein bleicher Schwarm:
fahle Wangen und welke Gesichter,
liebehungernde Augenlichter,
tastende, gierende Bettlerhände -
und neue Scharen - und noch kein Ende . . .

Ein endloses Heer von Leidgenossen,
vom Feste der Liebe ausgeschlossen!
Und sieh: aus der Darbenden Reihen tritt
einer hervor wie mit schwebendem Schritt.

Ein König erscheint er im Bettlergewand.
Mit ruhvollen Augen, mit segnender Hand
- einen lichten Schein um das blonde Haar -
führt er die blasse, hohläugige Schar
durch die lärmenden Straßen, das Festtagsgebraus,
vor ein säulengetragenes, fürstliches Haus.

Durch die schimmernden Scheiben ins Dunkle bricht
eine Fülle von Glanz, eine Fülle von Licht, -
und Kinderjubel und Weihnachtslieder
klingen aus leuchtender Höhe nieder.

Vor den Türen die schenkenden Diener stehn:
»Heut soll kein Bettler vorübergehn . . .«
Er aber bückt sich mit stiller Gebärde
und sammelt die Brocken von der Erde:
»Ihr Herren der Erde, ihr Reichen an Habe,
am Feste der Liebe ist das eure Gabe:
ein christlich Almosen, ein gnädig Erbarmen -
und ich suchte das Recht für die Aermsten der Armen
und die Liebe, die voll aus dem Vollen gibt,
die nicht wägt und nicht rechnet, - die Liebe, die liebt!«
Und wendet sich stumm und weicht von hinnen,
wie fallende Nebel die Schatten zerrinnen . . .

Die Luft wird klar. Hoch im Zenit
ein schönheitschimmerndes Sternbild blüht
und gießt auf das ärmste, verfallendste Haus
die Fülle himmlischer Strahlen aus.

(Clara Müller-Jahnke, 1860-1905, deutsche Dichterin)

Weihnachtszeit schönste Zeit

Weihnachtszeit schönste Zeit
allen Kindern weit und breit
Froh ertönet überall
lauter Weihnachtsjubelschall
bald ist das Christkind da
bald ist das Christkind da

Tannenbaum schlank und grün
wirst im hellsten Licht erglühn
Durch die dunkle Wintersnacht
strahlet deines Glanzes Pracht
bald steht der Christbaum da
bald steht der Christbaum da

Christuskind, treu gesinnt
kommt zur Erde leis und lind
kehret heute bei uns ein
darum stimmet fröhlich ein
jetzt ist das Christkind da
jetzt ist das Christkind da

(M. Leidloff, aus Lieder- und Bewegungsspiele, 1922)

Weihnacht

Leise weht's durch alle Lande
wie ein Gruss vom Sternenzelt,
schlinget neue Liebesbande
um die ganze weite Welt.

Jedes Herz mit starkem Triebe
ist zu Opfern froh bereit,
denn es naht das Fest der Liebe,
denn es naht die Weihnachtszeit.

Und schon hat mit tausend Sternen
sich des Himmels Glanz entfacht,
leise tönt aus Himmelsfernen
Weihgesang der heil'gen Nacht.

Hell aus jedem Fenster strahlet
wundersam des Christbaums Licht,
und der Freude Schimmer malet
sich auf jedem Angesicht.

Lichte Himmelsboten schweben
ungeseh'n von Haus zu Haus;
selig Nehmen, selig Geben
geht von ihrer Mitte aus.

O willkommen, Weihnachtsabend,
allen Menschen, groß und klein!
Friedebringend, froh und labend
mögst du allen Herzen sein!

(Adelheid Humperdinck-Wette, 1858-1916, deutsche Schriftstellerin)

Fröhlich soll meine Herze springen

Fröhlich soll mein Herze springen
dieser Zeit, da vor Freud
alle Engel singen.
Hört, hört, wie mit vollen Chören
alle Luft laute ruft:
Christus ist geboren!

Heute geht aus seiner Kammer
Gottes Geld, der die Welt
ruft aus allem Jammer.
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute,
Gottes Kind, das verbindt
sich mit unserm Blute.

Sollt uns Gott nur können hassen,
der uns gibt, was er liebt
über alle Massen?
Gott gibt, unserm Leid zu wehren,
seinen Sohn aus dem Thron
seiner Macht und Ehren.

(Paul Gerhardt, 1607-1676, deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter)

Zu Bethlehem, da ruht ein Kind

Zu Bethlehem, da ruht ein Kind,
Im Kripplein eng und klein,
Das Kindlein ist ein Gotteskind,
Nennt Erd' und Himmel sein.

Zu Bethlehem, da liegt im Stall,
Bei Ochs und Eselein,
Der Herr, der schuf das Weltenall,
Als Jesuskindchen klein.

Von seinem gold'nen Thron herab
Bringt's Gnad und Herrlichkeit,
Bringt jedem eine gute Gab',
Die ihm das Herz erfreut.

Der bunte Baum, vom Licht erhellt,
Der freuet uns gar sehr,
Ach, wie so arm die weite Welt,
Wenn's Jesuskind nicht wär'!

Das schenkt uns Licht und Lieb' und Lust
In froher, heil'ger Nacht.
Das hat, als es nichts mehr gewusst,
Sich selbst uns dargebracht.

O wenn wir einst im Himmel sind,
Den lieben Englein nah,
Dann singen wir dem Jesuskind
Das wahre Gloria.

(Annette von Droste-Hülshoff, 1797-1848, deutsche Schriftstellerin)

Bethlehem und Golgatha

Er ist in Bethlehem geboren,
der uns das Leben hat gebracht,
und Golgatha hat er erkoren,
durchs Kreuz zu brechen Todes Macht.

Ich fuhr vom abendlichen Strande
hinaus, hin durch die Morgenlande;
und Grösseres ich nirgends sah,
als Bethlehem und Golgatha.

Wie sind die sieben Wunderwerke
der alten Welt dahingerafft,
wie ist der Trotz der ird'schen Stärke
erlegen vor der Himmelskraft!

Ich sah sie, wo ich mochte wallen,
in ihre Trümmer hingefallen,
und steh'n in stiller Gloria
nur Bethlehem und Golgatha.

O Herz, was hilft es, dass du kniest
an seiner Wieg' im fremden Land!
Was hilft es, dass du staunend siehst
das Grab aus dem er längst erstand!

Dass er in dir geboren werde
und dass du sterbest dieser Erde
und lebest ihm, nur dieses ja
ist Bethlehem und Golgatha.

(Friedrich Rückert, 1788-1866, deutscher Dichter)

> weitere Klassische Weihnachtsgedichte

Advent, Advent

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt!

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!

(Volksgut)

Mein Fühlen und Denken

Am Himmel meiner Nacht
So wolkengrau und trübe,
Bist du in stummer Pracht
Der Abendstern der Liebe.

Die himmlisch-süsse Glut
Das treu verschwiegne Sehnen,
Nähr' ich mit meinem Blut
Und sanften Wonnethränen.

Du lebst im Herzensraum,
Und auf dass ich nicht wanke,
Bist du im Schlaf mein Traum,
Im Wachen mein Gedanke.

(Kathinka Zitz-Halein, 1801-1877, deutsche Schriftstellerin)



Dämmerzeit

In meinem Stüblein sitz' ich stille,
Dieweil es an die Fenster schneit. -
Gedankenvolle Dämmerstunde,
Gedankenvolle Einsamkeit!

Und drunten wogt es in den Gassen,
Die Glocken läuten zum Gebet;
Da denk' ich dein, die ich verlassen,
Da denk' ich dein, wie's dir wohl geht?

Ich press' das Haupt in meine Hände,
Mir wird so weh, so wunderlich …
Als wüsst' ich es in dieser Stunde,
Wie du dich härmst daheim um mich!

(Karl Stieler, 1842-1885, deutscher Dichter)

Alles still

Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.

Alles still! Vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! Die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! Nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht
Heisse Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht.

(Theodor Fontane, 1819-1898, deutscher Schriftsteller)

Knecht Ruprecht

Von drauss' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit grossen Augen das Christkind hervor,
Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
Da rief's mich mit heller Stimme an:

"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg' ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!

Ich sprach: "O lieber Herr Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo's eitel gute Kinder hat." -

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"

Ich sprach: "Das Säcklein das ist hier:
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Fressen fromme Kinder gern." -

"Hast denn die Rute auch bei dir?"

Ich sprach: "Die Rute, die ist hier:
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil den rechten."

Christkindlein sprach:"So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

Von drauss' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier innen find'!
Sind's gute Kind', sind's böse Kind'?

(Theodor Storm, 1817-1888, deutscher Schriftsteller)

Es treibt der Wind im Winterwalde

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weissen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, Lyriker deutscher Sprache)

Weihnachtslied

Mir klingt ein Lied in Ohren
Aus uralt heil'ger Nacht:
Ein Kindlein ward geboren,
Das hat uns Heil gebracht!

Trüb durch den Nebel flimmern
Die Sterne allzumal -
Doch hell und heller schimmern
Die Lichter d'rin im Saal.

Da quillt und wogt entgegen -
- Wenn silbern die Glocke ruft -
Wie aus des Wald's Gehegen
Lebendig warmer Duft.

Da grünt zu holdem Troste
Des Lebens Unterpfand -
Ob auch im Todesfroste
Erstarrt das ganze Land.

Da wandelt ein Beglücken
Von Hand zu Hand, da sprüht
Ein strahlendes Entzücken
Im Auge und Gemüth!

Ja! dem Beglückungstriebe,
O schöne Weihnachtszeit,
Hat dich die ew'ge Liebe
Zu allererst geweiht!

Mir klingt ein Lied in Ohren
Uralter Zaubermacht:
Es ward das Licht geboren!
Es schwand die längste Nacht!

(Ernst Rauscher, 1834-1919, österreichischer Schriftsteller)

Selige Weihnachtszeit

Und weißt du auch, herzinnig Kind,
Warum ich so lächle, da's stürmt und schneit?
Laß du nur ruhig brausen den Wind,
Er bringt ja die selige Weihnachtszeit!

Da schmücken wir unsre Herzen fein
Als Christusbäumchen einander aus;
Und unsre Lieb' ist der Kerzenschein,
Wie soll da dunkeln das ganze Haus!

Und all' die Gedanken von Lieb' und Treu,
Die hängen als goldne Aepfel wir dran;
Und ach, da werden wir Kinder auf's Neu,
Und schauen voll Jubel den Christbaum an!

(Oskar von Redwitz, 1823-1891, deutscher Dichter)

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